Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Februar 2020

§ 1 Allgemeines

  1. Die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle von Annika Wilzeck (im Folgenden: Auftragnehmer) durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen. Die AGB dienen der Regelung und Klarstellung einiger Inhalte des Auftragsverhältnisses, welches sich im Übrigen nach dem Inhalt des einzelnen Auftrages bestimmt. Die Vertragsparteien sind sich einig, dass ausschließlich die vorliegenden AGB des Auftragnehmers gelten sollen. Etwaige Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung. Von diesen AGB abweichende Vereinbarungen bedürfen der Schriftform und müssen als solche ausdrücklich gekennzeichnet sein.

  2. E-Mail und Whatsapp sind der Schriftform gleichzusetzen.

  3. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

  4. “Fotografien” im Sinne dieser AGB sind alle vom Auftragnehmer hergestellten Produkte, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen (Papierbilder, Bilder auf Leinwand, Bilder in digitalisierter Form auf CD/DVD oder sonstigen Speichermedien, Dia Positive, Negative usw.).

  5. Der Auftragnehmer ist bezüglich der Bildauffassung sowie der künstlerisch technischen Gestaltung zu jeder Zeit frei. Diesbezügliche Reklamationen sind ausgeschlossen.
     

§ 2 Vertragsschluss

Der Vertragsschluss zwischen den Parteien kommt nach der folgenden Maßgabe zustande:

  1. Der Auftraggeber hat die Möglichkeit, die Anfertigung von Fotos durch den Auftragnehmer telefonisch oder per E-Mail über die im Impressum der Internetseite des Auftragnehmers oder über das entsprechende Kontaktformular anzufragen. Mit einer Anfrage gibt der Auftraggeber noch kein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss ab.

  2. Auf Anfrage des Auftraggebers gibt der Auftragnehmer telefonisch oder per E-Mail ein Angebot über die Beauftragung der Anfertigung der Fotos ab. Dieses Angebot des Auftragnehmers ist rechtsverbindlich. Vorbehaltlich einer Annahme des Angebots durch den Auftraggeber hat das Angebot eine Gültigkeitsdauer von zehn Werktagen. Nach Ablauf dieser Frist erlischt das Angebot.

  3. Der Auftraggeber hat die Möglichkeit, das Angebot innerhalb der vorbezeichneten Frist von zehn Werktagen anzunehmen. Die Annahme erfolgt telefonisch, schriftlich oder per E-Mail. Mit der Annahme des Angebots durch den Auftraggeber kommt zwischen den Parteien ein verbindliches Vertragsverhältnis über die Anfertigung der Fotos zustande.

  4. Nimmt der Auftraggeber das Angebot nach Ablauf der Frist aus 2.3 an, handelt es sich dabei um ein erneutes Angebot, welches der Auftragnehmer durch ausdrückliche Erklärung annehmen kann. Einer Annahmeerklärung steht gleich, wenn der Auftragnehmer eine Auftragsbestätigung oder eine Vorschussrechnung übersendet.
     

§ 3 Pflichten des Auftraggebers

  1. Der Auftraggeber ist verpflichtet, bei Anforderung eines Angebots ausschließlich wahrheitsgemäße Angaben zu machen.

  2. Er verpflichtet sich, alle Änderungen vor und während des Tages der Auftragserfüllung dem Auftragnehmer mitzuteilen. Dies betrifft Postadresse, Telefon und Emailadressen, sowie in besonderem Maße Änderungen des Planungsablaufs am Tag der Auftragserfüllung.

  3. Der Auftraggeber stellt sicher, dass an den jeweiligen Standorten das Fotografieren erlaubt ist. Durch Fotografierverbote gegebenenfalls entstehende Wartezeiten des Auftragnehmers zählen als Arbeitszeit.

  4. Die Mitteilung der Personen, die auf den Fotografien nicht erkennbar sein möchten, muss schriftlich erfolgen.
     

§ 4 Bearbeitung des Auftrages

  1. Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, zur Ausführung des erteilten Auftrages Dritte hinzuzuziehen, wenn sich dies als notwendig erweisen sollte. Dies ist vor allem bei unverschuldetem Ausfall wie z.B. Krankheit der Fall.

  2. Der Auftragnehmer schuldet die Anfertigung der Fotos in einem gängigen Dateiformat (z.B. jpeg). Der Auftraggeber hat keinen Anspruch auf Herausgabe von Dateien im RAW Format.

  3. Der Auftragnehmer übergibt dem Auftraggeber binnen vier Wochen nach dem Fototermin die Fotografien.
     

§ 5 Vergütung und Auslagen

  1. Für die Herstellung der Fotografien wird ein Honorar als Stundensatz, Tagessatz oder vereinbarte Pauschale berechnet. Nebenkosten (wie z. B. Reisekosten) werden gesondert abgesprochen und vom Auftraggeber getragen. Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt (Gesamtpreise).

  2. Fällige Rechnungen sind innerhalb von 10 Tagen ohne Abzug zu zahlen.

  3. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.

  4. Wünscht der Auftraggeber eine Verlängerung oder wird die vorgesehene Zeit für die Aufnahmearbeiten aus Gründen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat, überschritten, so erhält der Auftragnehmer hierfür den Stundensatz von 160,00€ Euro je angefangene Stunde.

  5. Tritt der Auftraggeber vor dem vereinbarten Termin von diesem Vertrag zurück so gelten folgende Stornierungsbedingungen:

    • bei Hochzeiten wird bis 12 Wochen vor dem gebuchten Termin die geleistete Anzahlung abzüglich einer Terminreservierungsgebühr in Höhe von 150,00 € erstattet. Nach Überschreiten der Stornierungsfrist ist die Anzahlung nicht mehr erstattungsfähig.

    • bei sämtlichen anderen Shootings beträgt die Stornierungsfrist 3 Wochen vor dem gebuchten Termin. Es wird eine Terminreservierungsgebühr in Höhe von 50,00€ fällig, die übrige (An-)Zahlung wird erstattet.

Gesetzliche Rücktrittsrechte bleiben von dieser Regelung unberührt.

§ 6 Eigentumsvorbehalt, Nutzungs- und Urheberrechte

  1. Bis zur vollständigen Bezahlung des Rechnungsbetrages bleiben die gelieferten Fotografien Eigentum des Auftragnehmers.

  2.  Der Auftraggeber erwirbt an den Fotos einfache Nutzungsrechte für den Privatgebrauch. Das Recht der Vervielfältigung und der Weitergabe an Dritte wird für private Zwecke eingeräumt. Die Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung der Vergütung über.

  3. Eine kommerzielle/gewerbliche Nutzung der Fotografien im Nachhinein – gleich welcher Form vorliegend – durch den Auftraggeber selbst oder durch Dritte kann nur mit vorhergehender schriftlicher Zustimmung des Auftragnehmers erfolgen. Dies gilt auch für Fotografien, welche durch den Auftraggeber oder durch Dritte digital oder anderweitig verändert bzw. verfremdet wurden.

  4. Erteilt der Auftragnehmer an den Auftraggeber die Genehmigung zu einer Verwertung der Fotografien, so wird hiermit ausdrücklich verlangt, als Urheber der Fotografien genannt zu werden. Macht er von diesem Recht Gebrauch, so berechtigt die Verletzung des Rechts auf Namensnennung den Auftragnehmer zum Schadensersatz.

  5. Der Auftragnehmer trifft die Auswahl der Fotos. Der Auftraggeber hat keinen Anspruch alle Fotos zu erhalten.
     

§7 Haftung

  1. Für Schäden, gleich welcher Art, anlässlich der Vertragserfüllung haftet der Auftragnehmer für sich und seine Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

  2. Für Schäden oder Verlust der Fotografien haftet der Auftragnehmer nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

  3. Für Schäden, Mängel oder Verlust durch Subunternehmer oder Lieferanten, welche Ihre Leistungen auf eigene Rechnung erstellen, ist eine Haftung des Auftragnehmers ausgeschlossen.

  4. Liefertermine für Fotos sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich von dem Auftragnehmer bestätigt worden sind. Der Auftragnehmer haftet für Fristüberschreitung nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

  5. Die Organisation und Vergabe von Buchungen, als auch die Ausführung erfolgt mit größter Sorgfalt. Sollte jedoch auf Grund von Umständen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat (z.B. plötzliche Krankheit, Verkehrsunfall, Umwelteinflüssen, Verkehrsstörungen etc.) kein Fotograf zu dem vereinbarten Fototermin erscheinen bzw. zu spät eintreffen, kann keine Haftung für jegliche daraus resultierenden Schäden oder Folgen übernommen werden. Natürlich wird sich der Auftragnehmer in diesem Falle dringend um einen Ersatzfotografen bemühen.
     

§ 8 Datenschutz

  1. Der Auftraggeber erklärt sich einverstanden, dass seine zum Geschäftsverkehr erforderlichen, personenbezogenen Daten gespeichert werden. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln. Daten werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist zur Durchführung des Auftrages erforderlich.
     

§ 9 Widerrufsrecht

  1. Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen den Vertrag mit dem Auftragnehmer zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beginnt mit dem Tag des Vertragsabschlusses. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

  2. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie dem Auftragnehmer mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, den Vertrag zu widerrufen, informieren.

  3. Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie dem Auftragnehmer einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie den Auftragnehmer von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
     

§ 9 Rücktrittsvorbehalt

  1. Modifiziert der Auftraggeber seine Wünsche in einem erheblichen Umfang nach Vertragsabschluss, so behalte ich mir das Recht vor, von dem Auftrag zurückzutreten.
     

§ 10 Dienstleistungsauftrag

  1. Sofern Sie mich für die Dokumentation Ihrer Veranstaltung, Hochzeit, Ihrer Trauung oder eines anderen Events beauftragen, arbeite ich ausschließlich im Rahmen eines Dienstleistungsauftrages zur Erstellung einer fotografischen Reportage, welche das Ereignis mit all seinen relevanten Eigenschaften zeigt. Ich fotografiere das Ereignis für Sie und zu keinem anderen Zweck.

  2. Daher ergibt sich für Sie die Verpflichtung, alle relevanten Personen darüber zu informieren, dass eine fotografische Reportage erstellt wird, sowie alle Genehmigungen und Nutzungsrechte einzuholen.

  3. Dies gilt sowohl im Bezug auf Örtlichkeiten, Personen und Gegenstände als auch für Kunstwerke, die abgebildet werden könnten.
     

§ 10 Textform

  1. Ergänzungen und Abänderungen der getroffenen Vereinbarungen zwischen den Parteien einschließlich dieser AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform. Der Vorrang von Individualvereinbarungen bleibt hiervon unberührt.
     

§ 12 Recht, Gerichtsstand

  1. Es gilt das deutsche Recht.

  2. Gerichtsstand ist für beide Parteien ist Wiesbaden.
     

§ 13 Salvatorische Klausel

  1. Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam sein, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt.

  2. Die Parteien verpflichten sich, anstelle einer unwirksamen Bestimmung eine dieser Bestimmung möglichst nahekommende wirksame Regelung zu treffen.